Vom Augenblick und dem Umgang mit der humanoiden Nichtigkeit (1)

Ein Gastbeitrag von Michael Klonovsky

Magische Momente – einziger Trost gegen die Nichtigkeit des Daseins?
(Foto: pixabay.com)

Ist es nicht erstaunlich, dass eine so widerwärtige, krumme Kreatur wie der Mensch so schöne Dinge schaffen kann wie das Negligé, die Kathedrale, das Ölgemälde, das Cembalo, die Récamiere, den Jaguar E-Type, den Eisenbahn-Salonwagen, das Dry-Aged-Tomahawk-Steak, das Schachspiel, den Cabernet-Sauvignon, den Tiger II und die Mondrakete? – fragt Michael Klonovsky. Was treibt uns angesichts der Nichtigkeit des Daseins eigentlich zu solchen Werken an? Eine Reflexion über Tragik und Komik der menschlichen Existenz und die Schönheit des Augenblicks.

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Was ist Evolution? (3) – Die Sonne und das Spiel der Moleküle

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

Am Anfang war die Erde wüst und leer – Basalt, jede Menge Vulkanausbrüche und nirgendwo Wasser, so sah es vor 4,5 Milliarden Jahren auf der Erde aus (Bild: youtube-screenshot)

Im letzten Teil seiner Serie erklärte Helmut Pfeifer, wie die Evolution direkt nach dem Urknall einsetzte und so die uns heute bekannten Elemente hervorbrachte. Doch diese physikalische Evolution fand ihre Fortsetzung in der chemischen Evolution bei uns auf der Erde. Lesen Sie, warum sich gerade jene Moleküle bildeten, die heute die Bausteine des Lebens sind.

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Fettes Brot, die Weltwirtschaft und ein Nazi

Wie uns Di- und Trilemmata die großen Fragen erschließen

Das magische Dreieck erklärt das Projektmanagement-Trilemma: Man kann eine gutes Projekt schnell und teuer oder langsam und billig realisieren. Schnelle und billige Projekte sind dagegen von geringer Qualität. (Bild: youtube-screenshot)

Dilemmata begleiten uns im Grunde auf Schritt und Tritt. Die kompakteste Formulierung für ein Dilemma ist vielleicht die englische Redensart „you can’t eat your cake and have it“ – man kann seinen Kuchen nicht gleichzeitig essen und für morgen aufbewahren, obwohl man vielleicht beides gerne täte. Man kann auch nicht Schokolade essen und gleichzeitig abnehmen. Oder seinem Partner treu sein und gleichzeitig mit einem anderen anbändeln – grandios eingefangen in dem 90er-Jahre-Deutschrapp-Klassiker Jein“ von Fettes Brot.

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