Was ist Evolution? (4) – von der unbelebten zur belebten Materie

Ein Gasbeitrag von Helmut Pfeifer

Chloroplast – ohne die grünen Organellen wäre die Evolution des Lebens schnell wieder zu Ende gewesen (Foto: Screenshot Youtube)

Während es im 2. Teil von Helmut Pfeifers Serie um die „physikalische Evolution“ und im 3. Teil um die „chemische Evolution“ ging, geht es nun in diesem 4. Teil um das, was man üblicherweise als erstes mit dem Begriff Evolution assoziiert, wenn man diesen Begriff hört: die „biologische Evolution“ oder „Evolution des Lebens“. Begonnen hat es mit der Ur-Zelle.

Weiterlesen

Was ist Evolution? (3) – Die Sonne und das Spiel der Moleküle

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

Am Anfang war die Erde wüst und leer – Basalt, jede Menge Vulkanausbrüche und nirgendwo Wasser, so sah es vor 4,5 Milliarden Jahren auf der Erde aus (Bild: youtube-screenshot)

Im letzten Teil seiner Serie erklärte Helmut Pfeifer, wie die Evolution direkt nach dem Urknall einsetzte und so die uns heute bekannten Elemente hervorbrachte. Doch diese physikalische Evolution fand ihre Fortsetzung in der chemischen Evolution bei uns auf der Erde. Lesen Sie, warum sich gerade jene Moleküle bildeten, die heute die Bausteine des Lebens sind.

Weiterlesen

Was ist Evolution? (2) – Warum der Sternenstaub überlebte

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

Supernova – ohne Sternenexplosionen kein Leben im Universum
(Bild: Screeshot Youtube)

Evolution erklärt uns die Entstehung des aufrechten Ganges oder die Länge von Giraffenhälsen. Eine Ansicht, die nicht falsch ist, aber von einem eingeschränkten Verständnis von Evolution zeugt. Diese setzte nämlich schon direkt nach dem Urknall ein, lange bevor an die ersten Lebewesen überhaupt zu denken war. Schon jetzt setzten sich stabile Teilchen gegen ihre instabileren „Konkurrenten“ durch. Helmut Pfeifer führt uns im zweiten Teil seiner Serie durch die Geschichte der kosmischen Evolution.

Weiterlesen

Was ist Evolution? (1) – Ein neuer Blick auf die Herkunft des Lebens

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

Gott erschafft Adam; Stammbaum des Homo Sapiens – Der Blick auf den Menschen änderte sich durch die Evolution radikal

Gott hat den Menschen in seiner heutigen Gestalt vor 10 000 Jahren erschaffen! Dieser Meinung sind gut 40 Prozent aller US-Amerikaner. Ein Wert, der sich seit den Achtzigern kaum geändert hat. In muslimischen Ländern ist diese Ansicht noch wesentlich weiter verbreitet. Und sogar im säkulareren Deutschland stimmen einer solchen Aussage immerhin noch 20 Prozent zu (Umfrage von 2009).

So zentral der Gedanke der Evolution für die Wissenschaft ist, so unvollständig ist ganz offenbar der Siegeszug dieser Theorie, der erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen Anfang nahm. Wenn es um seine eigene Herkunft geht, ist der Mensch eben empfindlich gegenüber Kränkungen. Doch auch von nichtreligiöser Seite gibt kritische Stimmen zu Abstammungslehre.

Grund genug, der Frage, was Evolution eigentlich meint und wie diese Theorie entstanden ist, genauer nachzugehen. Helmut Pfeifer tut dies in seiner mehrteiligen Reihe. Weiterlesen

Die Quantentheorie und der Kampf um die Seele der Physik

Ein Gastbeitrag von Christian Bührig

Solvay 1927_1

Teilnehmer der Solvaykonferenz 1927 – Die „Quantenkritiker“: Einstein (1. Reihe, Mitte), Schödinger (3. Reihe, Mitte); die „Quantenfreaks“: Bohr (2. Reihe, ganz rechts), Heisenberg und Pauli (3. Reihe, 3. u. 4. v. rechts)

A. Einleitung von Axel Stöcker

Von allen naturwissenschaftlichen Theorien ist die Quantentheorie jene, die am besten empirisch bestätigt wurde. Und sie ist wohl auch die Theorie, die am meisten technisch angewendet wird. Von der Neonröhre bis zum Computer, von der Quantenkryptographie bis zur Photovoltaik, alles beruht auf Quanten.

Doch so souverän man die Theorie in der Praxis auch beherrscht, so unsicher ist man sich nach wie vor in der Frage, wie ihre theoretischen Grundlagen eigentlich zu interpretieren sind. Zugespitzt formuliert gleicht die Quantentheorie einer großen Black Box, die perfekte Ergebnisse liefert, aber deren Inneres ein großes Rätsel darstellt. Was bedeuten all die Wellenfunktionen, Matrizen und Operatoren eigentlich? Repräsentieren sie physikalische Realitäten, oder sind es lediglich raffinierte mathematische Simulationen?

Weiterlesen

Relativitätstheorie (3) – ein neues Bild der Gravitation

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

Raumkrümmung

Raumkrümmung – in Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie ist die Gravitation keine Kraft, sondern eine Eigenschaft der Raumzeit

Im zweiten Teil ging es um Einsteins Spezielle Relativitätstheorie. In diesem dritten und letzten Teil von Helmut Pfeifers Serie geht es um die Allgemeine Relativitätstheorie, die sich im Gegensatz zur speziellen RT auch mit beschleunigten Bewegungen befasst. Was sich wie eine physikalische Spitzfindigkeit anhört, hatte es in sich und forderte Einstein über zehn Jahre lang alles ab. Am Ende stand nicht nur eine Beschreibung beschleunigter Bewegungen, sondern auch eine völlig neue Vorstellung von der Natur der Gravitation. Und sie machte Einstein endgültig berühmt. Weiterlesen