Die Anfänge der Naturwissenschaft

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

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Nikolaus Kopernikus – der erste der „großen Vier“

Wir befinden uns derzeit in einer noch andauernden Epoche, in welcher der Mensch jene Stufe des Bewusstseins erlangt hat, die ihn in die Lage versetzt, diesen seit Milliarden von Jahren ablaufenden natürlichen Entwicklungsprozess zu erkennen. Durch die Wissenschaft ist uns nämlich die Möglichkeit gegeben, die Entwicklung des Universums bis zurück zum Anfang der Welt wenigstens in Umrissen zu rekonstruieren. Dabei haben wir jetzt erst die unterste Stufe erreicht, die uns die Erkenntnis beschert hat, dass die von uns erlebte Welt bei weitem nicht mit der ganzen Wirklichkeit konform geht. Weiterlesen

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Der Ditfurth-Fan

Helmut Pfeifer

Helmut Pfeifer

Das schöne beim Bloggen ist ja, dass man mit Personen in Kontakt kommt, mit denen man sich sonst niemals ausgetauscht hätte. Manchmal sind es Menschen, die völlig anders ticken, als man selbst und dann sind es wieder welche, mit denen man bestimmte Gedankenwelten teilt.

Helmut Pfeifer ist ein Beispiel für den letzten Fall. Ich habe erst einmal mit ihm telefoniert, aber ich weiß, dass wir eines gemeinsam haben: die Bewunderung für Hoimar von Ditfurth. Was lag da näher, als ihm anzubieten auf diesem Blog über von Ditfurths Gedankenwelt zu schreiben? Aber lassen wir ihn sich doch selbst vorstellen: Weiterlesen

„Mindfuck“ für Atheisten

Was die Feinabstimmung des Universums über einen Schöpfer aussagt – und was nicht

Feinabstimmung

Feinabstimmung – Warum haben die Naturkonstanten die Werte, die sie haben?

Heute mal eine gute Nachricht für Atheisten: Das Online-Jugendmagazin von WeltN24 mit dem klangvollen Namen kmpkt nahm sich unlängst dieser diskriminierten Glaubensgemeinschaft an. Der Beitrag „Das Universum scheint extra für uns gemacht zu sein“ spricht offen die Anfechtungen an, denen Atheisten immer auf’s neue widerstehen müssen. Und er zeigt schonungslos die scheinbar übermächtigen Gegenargumente, denen die Gottlosen wieder und wieder ausgesetzt sind. Es geht – Sie ahnen es – um die Feinabstimmung des Universums. Weiterlesen

Sollte Gehirn&Geist sich umbenennen?

Warum der Geist vor dem Gehirn da war und nicht umgekehrt

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Das Zitat im März – Hoimar von Ditfurth

Was Marcel Reich-Ranicki für die Literatur war, das war Hoimar von Ditfurth bis in die 1980er Jahre für die Naturwissenschaften. Wenn es darum ging, anspruchsvolle wissenschaftliche Themen einem breiteren Publikum zu vermitteln, fiel früher oder später sein Name.

Das Zitat bedarf jedoch der Einordnung. Wer nichts über von Ditfurth weiß und dann noch sein Foto mit der schneeweißen Schifferkrause sieht, könnte gar auf die Idee kommen, es handle sich um einen esoterischen Guru. Nichts läge der Wahrheit indes ferner. Weiterlesen

Maschine Mensch

Das Doppelzitat im Dezember

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Zitat 1 im Dezember – Karl R. Popper

Der Mensch ist eine Maschine, ein Bio-Roboter. Das ist trivial. Wer im Biologieunterricht ein wenig aufgepasst oder schon Mal einen Gesundheitsratgeber gelesen hat, weiß das.

Nicht trivial ist dagegen die Frage, ob sich der Mensch auf seine Maschinenhaftigkeit reduzieren lässt. Also: Ist er nichts anders als ein Bio-Roboter oder ist er unter anderem auch ein Bio-Roboter? Weiterlesen

Die gescheiterte Kränkung

Warum die Neurowissenschaften unser Menschenbild, allen Unkenrufen zum Trotz, kaum verändert haben

Freud

„Der Mensch ist nicht Herr im eigenen Haus“ – „Kränker“ Sigmund Freud

Angenommen, das Universum wäre eine Party und die Menschheit gehörte zu den geladenen Gästen. Wo hielte sich dieser Gast auf?  Im Mittelpunkt des festlichen Geschehens oder eher zwischen Ausgang und Klotür? Nun, bekanntlich wähnte sich der Homo Sapiens lange Zeit im Zentrum der angesagtesten Tanzfläche wo die Götter die Musik auflegten, er aber selbst weitgehend das Abendprogramm bestimmen konnte. Es schien auch gute Gründe für diese Ansicht zu geben, bis ihm ein paar Spaßbremsen namens Kopernikus, Darwin und Freud die Partylaune gründlich vergällten. Weiterlesen

Jenseits der Schönheit

Das Zitat im Dezember

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Das Zitat im Dezember – Michael Klonovsky (Foto: Screenshot Youtube)

Advent – eigentlich eine Zeit der Besinnlichkeit, in der sich Christen auf die Ankunft (lateinisch adventus) des Herrn vorbereiten. Es geht um nichts Geringeres als die Inkarnation des Transzendenten in der materiellen Welt – wahrlich eine Zeit also, um sich Gedanken zu den großen Fragen zu machen. Leider sind die Begleitumstände dafür heutzutage meist alles andere als ideal und statt Kontemplation herrscht allzu oft Hektik. Und doch versucht selbst der Spiegel sich die vorhandene Restbesinnlichkeit zu Nutze zu machen und titelt zur Jahreswende schon mal: „Ist Gott ein Irrtum?“. Eine Frage, deren unreflektierte Bejahung zu anderen Zeiten des Jahres beim Hamburger Leitmedium eher als Merkmal für kritischen Journalismus zu gelten scheint – aber das kennt man inzwischen ja auch von anderen Themen.

Natürlich ist das bei uns ganz anders, Weiterlesen