Was der freie Wille und das Schnabeltier gemeinsam haben

Das Zitat im Januar

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Das Zitat im Januar – Wolfgang Prinz (Foto: Screenshot Video Uni Düsseldorf)

Die Frage, ob der Mensch einen freien Willen hat, beschäftigt die Philosophen schon lange. In neuerer Zeit melden sich dazu auch einige Neurowissenschaftler zu Wort, die glauben, das Thema endgültig ad acta legen zu können. Zu Recht? Weiterlesen

Jenseits der Schönheit

Das Zitat im Dezember

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Das Zitat im Dezember – Michael Klonovsky (Foto: Screenshot Youtube)

Advent – eigentlich eine Zeit der Besinnlichkeit, in der sich Christen auf die Ankunft (lateinisch adventus) des Herrn vorbereiten. Es geht um nichts Geringeres als die Inkarnation des Transzendenten in der materiellen Welt – wahrlich eine Zeit also, um sich Gedanken zu den großen Fragen zu machen. Leider sind die Begleitumstände dafür heutzutage meist alles andere als ideal und statt Kontemplation herrscht allzu oft Hektik. Und doch versucht selbst der Spiegel sich die vorhandene Restbesinnlichkeit zu Nutze zu machen und titelt zur Jahreswende schon mal: „Ist Gott ein Irrtum?“. Eine Frage, deren unreflektierte Bejahung zu anderen Zeiten des Jahres beim Hamburger Leitmedium eher als Merkmal für kritischen Journalismus zu gelten scheint – aber das kennt man inzwischen ja auch von anderen Themen.

Natürlich ist das bei uns ganz anders, Weiterlesen

Skeptiker mit Hang zur Romantik

Axel Stöcker, Blogger

axel_stoeckerMoped proudly presents RhabarberkuchenAbsurdität meets Reaktion (?), naja, auf jeden Fall gilt es festzuhalten, dass unsere philosophischen Plaudereien, jährlich im Mittsommer, in einem Ilbesheimer Garten unter dem nächtlichen Sternenhimmel, stets zu den Sternstunden eines jeden Jahres zählen.
Weshalb es mir ein Besonderes ist, an dieser Stelle den Macher des Blogs der Großen Fragen, Señor Axel Stöcker und seine Sicht der Dinge zu präsentieren. Pues entonces, empecemos…

Wofür lassen Sie alles stehen und liegen?

Für ein Stück Rhabarberkuchen mit frischer Schlagsahne Weiterlesen

Auf der Suche nach anderen Welten

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Wanderer am Weltenrand – Holzstich, erstmals 1888 veröffentlicht von dem französichen Astronomen Camille Flammarion (1842-1925)

Über die Existenz anderer Welten spekuliert der Mensch seit es ihn gibt, ob in Mythologie oder Religion, im Märchen oder Roman. Neuerdings hat auch die moderne Physik fremde Welten für sich entdeckt – in den sogenannten Paralleluniversen. Wie ernst sollte man solche Ideen nehmen, seien sie nun physikalisch oder mythologisch? Ein erster Versuch der Orientierung. Weiterlesen

Hawking und das Leben nach dem Tod

Das Zitat im Mai

Stephen Hawking

„Ich lebe seit 49 Jahren im Angesicht des baldigen Todes. Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ich habe es mit dem Sterben auch nicht eilig. Ich habe vorher noch viel vor. Ich betrachte das Gehirn als einen Computer, der aufhört zu funktionieren, wenn seine Bestandteile versagen. Es gibt keinen Himmel und kein Leben nach dem Tod für kaputte Computer. Dies ist ein Märchen für Leute, die Angst vor der Dunkelheit haben.“

Stephen Hawking (*1942)

So äußerte sich der berühmte Physiker und Kosmologe vor genau fünf Jahren in einem Interview mit der englischen Zeitung The Guardian. Eine bekannte deutsche Boulevardzeitung machte daraus die Überschrift: „Der klügste Mensch der Welt glaubt nicht an ein Leben nach dem Tod!“ Weiterlesen

Das Zitat im März

Zur Debatte gestellt

 

ngd„Bald kommt der Moment, in dem beim Denken nur seine Funktionsweise fasziniert.“

Nicolás Gómez Dávila (1913 –1994)

 

Der kolumbianische Philosoph Nicolás Gómez Dávila hat in Deutschland seit den 90er Jahren eine wachsende Fangemeinde, die ihn fast ebenso verehrt, wie ihn seine Kritiker vehement ablehnen. Dávila polarisiert. Kein Wunder bei jemandem, der sich selbst als Reaktionär bezeichnete. Weiterlesen

Das Zitat im Februar

Zur Debatte gestellt

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„Die Wissenschaft fängt eigentlich da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.“

Justus von Liebig (1803 – 1873)

 

 

Das Zitat – Leitmotiv dieses Blogs – wird noch bemerkenswerter, wenn man darüber nachdenkt, von wem es kommt.

Justus Freiherr von Liebig, einer der führenden Chemiker seiner Zeit, stand mit beiden Beinen im Leben und widmete sich vielen praktischen Fragen. So erfand er chemische Apparaturen (wenn auch nicht den nach ihm benannten Liebigkühler, den hat er nur populär gemacht), entwickelte den heute noch weltweit meistverwendeten Dünger und machte sich Gedanken darüber, wie man die Ernährung armer Familien verbessern konnte. Dafür erfand er die erste Babynahrung. Nebenbei gründete er noch eigene Firmen. Bis heute findet Liebigs Fleischextrakt in der gehobenen Küche Verwendung. Weiterlesen