Der Blog der großen Fragen

„Die Wissenschaft fängt eigentlich da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.“ – Justus von Liebig

Über diese Website

Fragen sind beständiger als Antworten

In einer Zeit, in der Informationen nur einen Mausklick entfernt sind und in der sich jeder seine Antworten „á la carte“ auswählen kann, ist es nicht immer einfach zwischen seriösen Inhalten und „Fakenews“ zu unterscheiden.

Nicht alles, was als seriös gilt, ist deswegen auch gut. Manches käut nur das gerade vorherrschende wissenschaftliche Paradigma wieder. Wenn etwas in der Wissenschaft „en vogue“ ist, so gibt es dafür ernstzunehmende Gründe. Aber nicht jeder, der den wissenschaftlichen Mainstream verteidigt, hat diese Gründe wirklich verstanden, geschweige denn hinterfragt. Doch nur wer dies tut, kann die Diskussion wirklich bereichern.

Und nicht alles, was als unseriös gilt, ist deswegen auch schlecht. Gewiss, vieles reizt das Zwerchfell oder gar den Magen. Aber nicht jeder, der für selbstverständlich gehaltene Denkvoraussetzungen anzweifelt oder sie – und sei es als Denkübung – einfach mal gegen den Strich bürstet, ist deswegen ein gleich ein Spinner. Im günstigsten Fall zeigt er sogar neue Perspektiven auf.

In einer Zeit sich verengender Meinungskorridore und erodierender Debattenkultur sind es daher nicht die schnellen Antworten, die uns weiterhelfen. Die sind, wie gesagt, immer nur ein paar Mausklicks entfernt und dann auch sehr schnell nachgebetet.

Wer wirklich wissen will, der muss erst einmal die richtigen Fragen stellen. Die Antworten ändern sich alle paar Jahrhunderte, aber die Fragen – und gerade die großen Fragen – bleiben meist die gleichen.

Kontakt: axelstoecker@gmail.com

3 Kommentare zu „Über diese Website

  1. Hallo Axel,

    ich gratuliere Dir zu dieser schönen Website.
    Auch sind die Themen recht spannend (Leben nach dem Tod, Freier Wille etc.).
    Du weißt ja, dass ich trotz naturwissenschaftlicher Ausbildung den Schul-Wissenschaften sehr kritisch gegenüber stehe und ich mich seit einigen Jahren stark mit spirituellen Themen befasse. Einer meiner Lieblingsvorträge ist von Thorwald Dethlefsen „Und das Wort ward Fleisch“. Da geht es um das mystische Weltbild unserer Vorfahren und darum, dass der heutige „moderne Mensch“ inzwischen alles für profan und für „zu Ende erklärt“ hält. Viele Menschen gehen heute nicht mehr staunend durch die Welt, denn viele glauben (ja, es ist tatsächlich ein Glaube, nämlich der Wissenschaftsglaube), dass die Wissenschaft alles erklären kann oder schon alles erklärt hat. Ich will nicht sagen, dass wir wieder zurück in den Urwald sollen, doch ein wenig mehr Ehrfurcht und Dankbarkeit gegenüber der Schöpfung würde uns westlichen Menschen gut tun.

    Schöne Grüße
    Robert

    Gefällt 2 Personen

  2. Hallo Robert,

    vielen Dank für’s Lesen auf dem Blog und vor allem natürlich für das Lob.
    Eine naturwissenschaftliche Ausbildung haben wir ja beide und, so denke ich, auch die kritische Grundeinstellung haben wir gemeinsam.
    Kritisch sicher auch gegenüber dem, was heutzutage unter dem Begriff „sprituell“ oder „esoterisch“ läuft. Gerade der von Dir erwähnte Thorwald Dethlefsen hat sich ja in seiner Spätzeit sehr deutlich von diesen Etiketten distanziert. Die gesamte Esoszene sei „galoppierender Wahnsinn“ hat er mal gesagt. Recht hat er – auch wenn diese Formulierung eine der vielen Zuspitzungen ist, die er in seine brillianten Reden einzustreuen pflegte.
    Dethlefsen hat aber immer auch sehr kritische Worte gegenüber der Wissenschaft gefunden, vor allem dann, wenn sie sich zu Aussagen versteigt, die gar nicht in ihr Terrain fallen. Siehe z. B. Hawking und das Leben nach dem Tod.
    Ein Typ also, der in kein Schema passt und nie einer Mode hinterhergelaufen ist und deshalb m. E. aus der gesamten Esoszene herausragt. Vielleicht auch mal ein Thema für diesen Blog.
    Schöne Grüße und nochmals Danke für Dein Interesse
    Axel

    Liken

  3. Hallo Herr Kollege,
    wenn du meinen aktuellen Nachnamen durch „Schulz“ ersetzt kannst du vielleicht ahnen wer ich bin. Freue auf jeden Fall dich gefunden zu haben. 😉
    In Deuscthaldn scheint man dich ja nicht mehr so häufig antreffen zu können. Inzwischen wohne ich in bzw. Kaiserslautern. Daneben bin ich intensiv im Internet unterwegs und mache dort vieles … eher zu viel 🙂
    Grüße, Birgit.

    Gefällt 1 Person

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