Was ist Evolution? (5) – Wie der Durst in die Welt kam

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

Quastenflosser – das lebende Fossil gilt als Übergangsform bei die Eroberung des Festlandes (Foto: youtube screenshot)

Im Meer entstand die Zelle, wie Helmut Pfeifer in Teil 4 seiner Evolutionsserie dargestellt hat. Davon ausgehend konnten sich komplexere Lebensformen bilden, die schließlich auch das Land eroberten. Zum Menschen war noch ein weiter Weg, aber die ersten Empfindungen, die auch wir kennen, tauchten nun auf. Lesen Sie in diesem 5. Teil, wie erstmals auf der Erde jemand Durst bekam.

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Warum die Physik die Psyche nicht erklären kann

Ein Gastbeitrag von Robert Harsieber

W. Pauli (oben) und C. G. Jung suchten in ihren Gesprächen unter anderem nach einer gemeinsamen Sprache für Physik und Psychologie (Fotos: Youtube-screenshots)

Welche Lektüren rollen Ihnen die Zehennägel hoch? Ganz vorne dabei sind für mich jene, in denen esoterische Ableitungen aus naturwissenschaftlichem Halbwissen gezogen werden. Dabei sind die Schlussfolgerungen in der Regel umso gewagter, je komplexer die missbrauchte Theorie und je oberflächlicher das Wissen über selbige ist. Beliebt sind besonders die Relativitätstheorie (Alles ist relativ – hat Einstein gesagt!) und die Quantentheorie (Sie ermöglicht die Materialisierung persönlicher Wünsche, wie man dem Weltbestseller „The Secret“ entnehmen kann, was zumindest für die finanziellen Wünsche des Autors jenes Werks kaum bestritten werden kann).

Und dennoch kann gerade bei der Quantentheorie kein Zweifel darüber bestehen, dass sie neben einer hervorragend funktionierenden naturwissenschaftlichen Theorie eben auch eine ist, die philosophische Fragen aufwirft, die bis heute nicht befriedigend geklärt sind. Hinzu kommt, dass einige der Väter der Quantentheorie mit Ideen und Personen sympathisierten, die heutzutage – ob zu Recht oder zu Unrecht, sei dahingestellt – mit dem ebenso unscharfen wie anrüchigen Adjektiv „esoterisch“ belegt werden.

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BdgF für den „Wissenschaftsblog des Jahres 2019“ nominiert

Bitte hier abstimmen!

Der BLOG DER GROSSEN FRAGEN ist wieder für den „Wissenschaftsblog des Jahres“ nominiert. Bitte auf das Bild klicken und abstimmen.

Der Blog Wissenschaft kommuniziert des ehemaligen Chefredakteurs von Bild der Wissenschaft Reiner Korbmann hat uns auch in diesem Jahr wieder für den Wissenschaftsblog des Jahres nominiert. Ich danke auch im Namen meiner Gastautoren für diese Anerkennung. Nun liegt es in der Hand unserer Leser, wie der BLOG DER GROSSEN FRAGEN gegenüber den 24 Konkurrenten abschneidet. Man kann noch bis zum 1. Januar 2020, 24.00 Uhr abstimmen – am besten aber gleich erledigen und zwar hier.
Wir bedanken uns für Euer Interesse und – hoffentlich – Eure Stimme.

Der scheue Schöngeist

Ralph Butler, Blogger

Gravatar-Bild von Ralph Butler

Blüten. Sie erfüllen natürlich eine biologische Funktion, so wie alles in der belebten Natur. Doch sie auf diese Funktion zu reduzieren hieße, ein Meer menschlicher Empfindungen zu ignorieren, das durch ihre Schönheit inspieriert wurde. Wie viele Küsse und Kunstwerke kamen nur dank einer schönen Blüte zustande?

Und Blütenstaub? Ein allgegenwärtiger Gruß des Schönen, jedenfalls im Frühling und Sommer. Das gilt auch für den gleichnamigen Blog von Ralph Butler, nur dass man diesen das ganze Jahre über genießen kann. Mit bewundernswerter Regelmäßigkeit bloggt Ralph Butler Besinnliches, Nachdenkliches, Philosophisches oder einfach nur Schönes in Form von Texten, Filmen, Hörspielen, Musik oder Bildern – Blütenstaub eben. Ein bisschen wie ein Adventskalender für das ganze Jahr.

Dabei bleibt er selbst immer im Hintergrund. Was der scheue Schöngeist, der sein Gesicht hinter dem marmornen Konterfei einer verträumt blickenden Madonna verbirgt, über die Welt denkt, lässt sich nur indirekt aus der Auswahl seiner Beiträge erschließen.

Doch ich wollte es natürlich genauer wissen und er hat mir freundlicherweise auf die „großen Fragen“ geantwortet.

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Was ist Evolution? (4) – von der unbelebten zur belebten Materie

Ein Gasbeitrag von Helmut Pfeifer

Chloroplast – ohne die grünen Organellen wäre die Evolution des Lebens schnell wieder zu Ende gewesen (Foto: Screenshot Youtube)

Während es im 2. Teil von Helmut Pfeifers Serie um die „physikalische Evolution“ und im 3. Teil um die „chemische Evolution“ ging, geht es nun in diesem 4. Teil um das, was man üblicherweise als erstes mit dem Begriff Evolution assoziiert, wenn man diesen Begriff hört: die „biologische Evolution“ oder „Evolution des Lebens“. Begonnen hat es mit der Ur-Zelle.

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Sollte Gehirn&Geist sich umbenennen?

Heute vor 30 Jahren starb der beliebte Wissenschaftspublizist Hoimar von Ditfurth (1921-1989). Aus diesem Anlass rebloggen wir einen Beitrag zu einem seiner schönsten Zitate aus dem Klassiker „Der Geist fiel nicht vom Himmel“.

Der Blog der großen Fragen

Warum der Geist vor dem Gehirn da war und nicht umgekehrt

Zitat_Ditfurth Das Zitat im März – Hoimar von Ditfurth

Was Marcel Reich-Ranicki für die Literatur war, das war Hoimar von Ditfurth bis in die 1980er Jahre für die Naturwissenschaften. Wenn es darum ging, anspruchsvolle wissenschaftliche Themen einem breiteren Publikum zu vermitteln, fiel früher oder später sein Name.

Das Zitat bedarf jedoch der Einordnung. Wer nichts über von Ditfurth weiß und dann noch sein Foto mit der schneeweißen Schifferkrause sieht, könnte gar auf die Idee kommen, es handle sich um einen esoterischen Guru. Nichts läge der Wahrheit indes ferner.

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Vom Augenblick und dem Umgang mit der humanoiden Nichtigkeit (2)

Eine Erwiderung auf Michael Klonovsky

Die menschliche Existenz im All: sinnlos oder doch bedeutungsvoll? Wir haben die Wahl!
(Foto: privat)

Der Mensch, dieser Bewohner eines Staubkorns im Kosmos, kann sich über seine offensichtliche Nichtigkeit nur mit Hilfe der Magie des Augenblicks und einer tragikomischen Distanz zu sich selbst hinwegtrösten – so Michael Klonovsky vor wenigen Tagen an dieser Stelle. Doch wie sicher können wir uns hinsichtlich dieser vermeintlich offensichtlichen Nichtigkeit sein? Hier der Versuch eines zweiten Blicks auf Bedeutung oder Nichtigkeit menschlicher Existenz im All.

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