Hawkings Bluff (1) – Ist die Philosophie tot?

Teil 1: Die Widersprüche in Hawkings Vermächtnis

Multiversum
Multiversum – Idee oder Realität?

Stephen Hawking wollte in seinem letzten populärwissenschaftlichen Buch nicht nur wichtige kosmologische, sondern auch große philosophische Fragen beantworten. Hat er erreicht, was Generationen von Wissenschaftlern und Philosophen misslang?

Stephen Hawking ist wieder in den Bestsellerlisten. Das hätte dem weltberühmten, öffentlichkeitsaffinen Kosmologen, der im März dieses Jahres verstarb, sicher gefallen. So ganz glücklich wäre er über das Werk, das ihn – wieder – in den populärwissenschaftlichen Charts vertritt, aber wahrscheinlich nicht. Es handelt sich nämlich um sein Erstlingswerk Eine kurze Geschichte der Zeit, das bereits vor 30 Jahren ganz nach oben stürmte. Das ist der Fluch des frühen Erfolges, wie man ihn auch von Michael Jackson kennt: Der King of Pop litt im Grunde sein ganzes Leben darunter, dass er sein Debutalbum Thriller nicht mehr toppen konnte.

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Morgendliche Nachtgedanken

Ein Gastbeitrag von Walter Eschbach

wohin 2 kBisher wurden die großen Fragen auf diesem Blog meist ausgehend von naturwissenschaftlichen Überlegungen betrachtet. Das soll auch weiterhin der Schwerpunkt bleiben (Ich arbeite z. Z. an einem weiteren Beitrag zur „Akte Multiversum“. Es wird aber weniger um Kosmologie als um die Frage Was kann ich wissen? gehen).

Von der „reinen“ Naturwissenschaft (falls es das gibt) ist es aber nur ein kleiner Schritt zum Szientismus, der seine Stringenz mit dem Ignorieren aller unangenehmen Fragen erkauft. Das meint auch Nicolás Gómez Dávila, wenn er – wie immer sehr zugespitzt – schreibt:
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Die Anfänge der Naturwissenschaft

Ein Gastbeitrag von Helmut Pfeifer

kopernikus

Nikolaus Kopernikus – der erste der „großen Vier“

Wir befinden uns derzeit in einer noch andauernden Epoche, in welcher der Mensch jene Stufe des Bewusstseins erlangt hat, die ihn in die Lage versetzt, diesen seit Milliarden von Jahren ablaufenden natürlichen Entwicklungsprozess zu erkennen. Durch die Wissenschaft ist uns nämlich die Möglichkeit gegeben, die Entwicklung des Universums bis zurück zum Anfang der Welt wenigstens in Umrissen zu rekonstruieren. Dabei haben wir jetzt erst die unterste Stufe erreicht, die uns die Erkenntnis beschert hat, dass die von uns erlebte Welt bei weitem nicht mit der ganzen Wirklichkeit konform geht. Albert Einstein hat uns erst Anfang des 20. Jahrhunderts eine diesbezügliche bemerkenswerte Aufklärung geliefert, auf die ich in einem späteren Beitrag zurückkommen möchte. Nichts desto trotz haben wir die Umstände und die Bedingungen kennen gelernt, denen wir unsere Existenz und die unserer Umwelt verdanken.

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Der Ditfurth-Fan


Helmut Pfeifer

Das schöne beim Bloggen ist ja, dass man mit Personen in Kontakt kommt, mit denen man sich sonst niemals ausgetauscht hätte. Manchmal sind es Menschen, die völlig anders ticken, als man selbst und dann sind es wieder welche, mit denen man bestimmte Gedankenwelten teilt.

Helmut Pfeifer ist ein Beispiel für den letzten Fall. Ich habe erst einmal mit ihm telefoniert, aber ich weiß, dass wir eines gemeinsam haben: die Bewunderung für Hoimar von Ditfurth. Was lag da näher, als ihm anzubieten auf diesem Blog über von Ditfurths Gedankenwelt zu schreiben? Aber lassen wir ihn sich doch selbst vorstellen:

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„Mindfuck“ für Atheisten

Was die Feinabstimmung des Universums über einen Schöpfer aussagt – und was nicht

Feinabstimmung
Feinabstimmung – Warum haben die Naturkonstanten die Werte, die sie haben?

Heute mal eine gute Nachricht für Atheisten: Das Online-Jugendmagazin von WeltN24 mit dem klangvollen Namen kmpkt nahm sich unlängst dieser diskriminierten Glaubensgemeinschaft an. Der Beitrag „Das Universum scheint extra für uns gemacht zu sein“ spricht offen die Anfechtungen an, denen Atheisten immer auf’s neue widerstehen müssen. Und er zeigt schonungslos die scheinbar übermächtigen Gegenargumente, denen die Gottlosen wieder und wieder ausgesetzt sind. Es geht – Sie ahnen es – um die Feinabstimmung des Universums. „Mindfuck“ für Atheisten weiterlesen

In eigener Sache

Liebe Freunde dieses Blogs,

IMG_20180326_181618über zwei Monate Funkstille haben wir hinter uns. Und es gibt es noch eine weitere schlechte Nachricht: Thomas Poth hat sich aus dem Bloggerleben zurückgezogen und seine beiden lesenswerten Artikel zur „Krise der Physik“ gleich mit. Schade, aber leider nicht zu ändern. Ich habe mir jedoch sagen lassen, es gebe ein Leben nach dem Bloggerdasein! Dafür wünschen wir ihm von Herzen alles Gute.

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Sollte Gehirn&Geist sich umbenennen?

Warum der Geist vor dem Gehirn da war und nicht umgekehrt

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aus: „Der Geist fiel nicht vom Himmel“ von Hoimar von Ditfurth

Was Marcel Reich-Ranicki für die Literatur war, das war Hoimar von Ditfurth bis in die 1980er Jahre für die Naturwissenschaften. Wenn es darum ging, anspruchsvolle wissenschaftliche Themen einem breiteren Publikum zu vermitteln, fiel früher oder später sein Name.

Das Zitat bedarf jedoch der Einordnung. Wer nichts über von Ditfurth weiß und dann noch sein Foto mit der schneeweißen Schifferkrause sieht, könnte gar auf die Idee kommen, es handle sich um einen esoterischen Guru. Nichts läge der Wahrheit indes ferner. Sollte Gehirn&Geist sich umbenennen? weiterlesen

Hawking und das Leben nach dem Tod

(Anlässlich des Todes von Stephen Hawking reblogge ich – fast unverändert – meinen Beitrag vom 20. Mai 2016)

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Stephen Hawking zum Leben nach dem Tod

So äußerte sich der berühmte Physiker und Kosmologe im Mai 2011 in einem Interview mit der englischen Zeitung The Guardian. Eine bekannte deutsche Boulevardzeitung machte daraus die Überschrift: „Der klügste Mensch der Welt glaubt nicht an ein Leben nach dem Tod!“

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New Age in der Physik (2) – Mit Bayes ins Nirwana

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Spektrum Highlights 1/2017

Der Quantenphysiker Wolfgang Pauli wurde für seine scharfe Zunge ebenso geschätzt wie gefürchtet. Werner Heisenberg goutierte ihn als kompetenten Kritiker und pflegte zu sagen: Wenn’s der Pauli nicht verreißt, kann ich’s veröffentlichen. Fand er einen Aufsatz schlecht, nahm Pauli kein Blatt vor den Mund. Und wenn ihm etwas völlig unbrauchbar schien, griff er zu einer besonders „liebevollen“ Formulierung. Er pflegte dann zu sagen, das sei „ja noch nicht einmal falsch“.

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