Maschine Mensch

Das Doppelzitat im Dezember

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Zitat 1 im Dezember – Karl R. Popper

Der Mensch ist eine Maschine, ein Bio-Roboter. Das ist trivial. Wer im Biologieunterricht ein wenig aufgepasst oder schon Mal einen Gesundheitsratgeber gelesen hat, weiß das.

Nicht trivial ist dagegen die Frage, ob sich der Mensch auf seine Maschinenhaftigkeit reduzieren lässt. Also: Ist er nichts anders als ein Bio-Roboter oder ist er unter anderem auch ein Bio-Roboter?

Die ethische Frage

Diese Frage hat auch eine ethische Dimension. Popper formuliert sie so: Eine Maschine ist offenbar niemals Selbstzweck, wie kompliziert sie auch sein möge. Der Mensch dagegen ist Selbstzweck.

Eine Maschine wurde für einen bestimmten Zweck entworfen und konstruiert. Um eine Bedeutung zu haben, muss sie eine Funktion erfüllen, die diesem Zweck dienlich ist. Erfüllt sie diese Funktion nicht mehr oder erfüllen andere Maschinen dieselbe Funktion besser, verliert sie ihre Bedeutung und wird entbehrlich – Videorekorder landen bekanntlich auf dem Schrottplatz. Die Bedeutung einer Maschine ist also – erstens – an ihr Funktionieren gebunden und die Maschine ist – zweitens – nicht aus sich selbst

Zitat_Popper_2

Zitat 2 im Dezember – Karl R. Popper

heraus bedeutend, sondern die Bedeutung wird ihr von außen zugeschrieben und auch wieder aberkannt. Beim Menschen, so Popper, ist dies grundlegend anders: da er Selbstzweck ist, muss er keinen Zweck erfüllen, um bedeutend zu sein. Er muss sich seine Bedeutung nicht verdienen, indem er in einem bestimmten Kontext funktioniert. Der Mensch ist bedeutend an sich. Er lässt sich nicht auf eine Funktion reduzieren und behält daher seine Würde auch dann, wenn er keine Funktion (mehr) erfüllt. Die Würde ist dem Menschen immanent, sie muss ihm nicht von jemand anderem zugeschrieben und kann ihm deshalb auch von niemandem aberkannt werden.

Der Mensch ist also Selbstzweck, weil er mehr als eine Maschine ist. Gewiss ein schöner Gedanke, gerade auch in der Vorweihnachtszeit! Aber ist es auch ein wahrer Gedanke?

Was, wenn Naturwissenschaftler uns sagen, er sei nur eine wohlklingende Mär? Berichten sie uns nicht täglich, man könne den Menschen bald allein aus seinen biologischen Funktionen heraus verstehen? Erzählen sie nicht, Gefühle würden durch Hormone, der sogenannte freie Willen durch Gehirnpotentiale und ethisches Verhalten durch Selektionsvorteile in der Evolution erklärt? Und schwingt bei diesen Erzählungen nicht oft dieser befremdliche Unterton mit, der zu sagen scheint, dass der größte Triumph des Menschen nur darin bestehen könne, sich selbst als einen komplexen Zellhaufen zu betrachten, dessen Bedeutung durch seinen Stoffwechsel und seine Kopulationsrate hinreichend beschrieben ist?

Und welche ethischen Konsequenzen hat ein solches Menschenbild? Sicher ist es möglich auch auf ihm einen Humanismus aufzubauen. Jedoch hat dieser immer ein Begründungsproblem, da sich der Mensch vom Rest der Natur allenfalls durch ein gewisses Maß an Komplexität unterscheidet. Die besondere Bedeutung des Menschen ergibt sich hier nicht von selbst, sondern er muss sie sich selbst zuschreiben. Wer sollte ihn daran hindern, dies rückgängig zu machen? Wer beispielsweise ein Recht auf Abtreibung bis zum neunten Monat fordert, kann dies wohl nur auf der Grundlage eines solchen Menschenbildes tun.

Es ist also alles andere als eine Sophisterei, wenn wir fragen: Ist der Standpunkt, dass der Mensch mehr als eine Maschine sei, heutzutage noch wissenschaftlich vertretbar?

Die naturwissenschaftliche Frage

Wer diese Frage bejaht, braucht ein gutes Argument. Und dieses Argument lautet: Bewusstsein. Es unterscheidet den Menschen klar von der Maschine und sträubt sich hartnäckig gegen jedweden naturwissenschaftlichen Erklärungsversuch. Daran haben auch Jahrzehnte der Hirnforschung mit immer moderneren bildgebenden Verfahren wenig geändert. Gewiss, man weiß heute, welche Hirnregionen aktiv sind, wenn wir etwas bewusst wahrnehmen oder bewusst über etwas nachdenken. Das ist aber im Grunde schon alles. Völlig unklar bleibt dagegen, wie das innere Erleben eines Menschen, seine Qualia, entsteht, wenn der Mensch tatsächlich nur eine Maschine sein soll (genaueres zum Qualiaproblem findet sich hier). So setzte auch die angesehene Zeitschrift Science anlässlich ihres 125jährigen Bestehens die Frage „Was sind die biologischen Grundlagen des Bewusstseins?“ auf Platz zwei der wichtigsten ungelösten Fragen der Wissenschaft.

Doch selbst, wenn wir dieses gewaltige und völlig ungelöste Problem ignorieren und Bewusstsein einmal ganz naiv als gegeben hinnehmen, ergibt sich eine weitere Frage: Warum hat der Mensch im Laufe der Evolution überhaupt ein Bewusstsein entwickelt? Hier knüpft unser Zitat des Monats an, das vollständig wie folgt lautet:

„Man kann die, die da meinen, Menschen seien Maschinen, in zwei Gruppen einteilen: jede, die Bewußtsein, persönliche Erlebnisse oder psychische Vorgänge leugnen, oder etwa erklären, die Frage, ob es solche Erlebnisse gebe, sei von untergeordneter Bedeutung und könne offengelassen werden; und jene, die zwar die Existenz von Bewußtseinsvorgängen zugeben, aber behaupten, diese seien ‚Epiphänomene‘: alles könne ohne sie erklärt werden, da die materielle Welt kausal in sich geschlossen sein.“

Das Bewusstsein – ein Epiphänomen, ein Phänomen also, das zwar eine Ursache hat, aber selbst keinerlei kausale Wirkung ausübt, eine Begleiterscheinung, vergleichbar dem Rauch eines Dampfschiffs? Das bewegt sich nahe an der oft gehörten Ansicht, Bewusstsein sei eine Illusion. Eine „Erklärung“ die mich schon deshalb noch nie überzeugt hat, weil eine Illusion doch ein Bewusstsein voraussetzt, das diese Illusion hat. Wessen Illusion sollte das Bewusstsein also sein?

Aber davon abgesehen: Ein Epiphänomen kann schon per Definition keinen Einfluss auf eine kausal geschlossene, materielle Welt ausüben. Damit brächte das Bewusstsein aber keinerlei Selektionsvorteil in der Evolution mit sich. Wie es dann entstanden sein soll, bleibt ein Rätsel.

Nimmt man andererseits an, das Bewusstsein habe einen Einfluss auf die materielle Welt, dann ist diese nicht mehr kausal in sich geschlossen – eine Horrorvorstellung für Deterministen.

So oder so hat man also ein gewaltiges Problem mit dem Bewusstsein. Vielleicht tendieren deshalb viele zu der ersten von Popper erwähnten Gruppen: Jene, die das Problem einfach für inexistent erklären oder zumindest kleinreden. Wissenschaftlich gesehen ist weder die erste noch die zweite Gruppe überzeugend.

Und ethisch? Popper wird hier ziemlich deutlich. Er schreibt direkt im Anschluss an obiges Zitat:

„Welcher Gruppe sie auch angehören mögen – beide sind gezwungen, wie mir scheint, die Realität des menschlichen Leidens und die Bedeutung des Kampfes gegen unnötiges Leiden zu vernachlässigen.“

Fotos von K. Popper: Screenshots Youtube
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47 Kommentare zu “Maschine Mensch

  1. Axel Stöcker: „Wissenschaftlich gesehen ist weder die erste noch die zweite Gruppe überzeugend.“

    1. liegt das am ältlichen und unnötig einengenden Wissenschaftsbegriff.
    2. ist hier nicht eine Überzeugung relevant, sondern das, was ist.

    Axel Stöcker: „Der Mensch ist eine Maschine, ein Bio-Roboter. Das ist trivial.“

    Das ist nicht trivial, sondern unwahr.

    Eine der tragenden Säulen der Wissenschaft ist das Differenzieren; hier die klare Unterscheidung zwischen Maschine und Organismus. Erst langsam beginnen wir, uns auch für (organische) Zusammenhänge zu interessieren. Die Gewichtung muß sich vom linearen zum organischen Denken hin verschieben.

    Axel Stöcker: „Wer im Biologieunterricht ein wenig aufgepasst oder schon Mal einen Gesundheitsratgeber gelesen hat, weiß das.“

    Sich etwas Gehörtes oder Gelesenes zu Eigen zu machen, ist nicht identisch mit WISSEN, sondern mit GLAUBEN.

    Axel Stöcker: „Ist er [der Mensch] nichts anders als ein Bio-Roboter oder ist er unter anderem auch ein Bio-Roboter?“

    Weder, noch.

    Axel Stöcker: „Um eine Bedeutung zu haben, muss sie [die Maschine] eine Funktion erfüllen, die diesem Zweck dienlich ist.“

    Nicht unbedingt (siehe Museum u.a.) und p o t e n z i e l l: Die BEREITSCHAFT ihrer Funktion in einem bestimmten Moment und auf eine bestimmte Zeit.

    Axel Stöcker: „die Maschine ist … nicht aus sich selbst heraus bedeutend“

    Ja. Die Maschine funktioniert als Prothese (Anfügung) des Menschen, als dessen komplizierteres Werkzeug.

    Maschinen sind WERKZEUGE.

    Axel Stöcker: „Der Mensch ist bedeutend an sich.“

    Ein schöner Satz. Er gilt bedingungslos.
    Wissenschaft dagegen hat Bedeutung nur als Prothese des Menschen.

    Axel Stöcker: „Was, wenn Naturwissenschaftler uns sagen, er sei nur eine wohlklingende Mär?“

    Deren Meinung ist unbedeutend. Es ist eine Frage der Geistigen REIFE, eine Frage der Möglichkeit oder Unmöglichkeit des Naturwissenschaftlers, eine höhere Ebene als die (niedrige) wissenschaftlich-logische einnehmen zu können… oder nicht.

    Zeitschrift Science: „Was sind die biologischen Grundlagen des Bewusstseins?“

    Es gibt keine.

    Axel Stöcker: „wenn wir … Bewusstsein einmal ganz naiv als gegeben hinnehmen“

    Es ist gegeben.

    Axel Stöcker fragt: „Warum hat der Mensch im Laufe der Evolution überhaupt ein Bewusstsein entwickelt?

    Hat er nicht.

    Karl Raimund Popper: „jene, die zwar die Existenz von Bewußtseinsvorgängen zugeben“

    Es gibt keine „Bewußtseinsvorgänge“.

    Es gibt körperliche Vorgänge, emotionale Bewegungen und Denkvorgänge. Aber unser Empfinden, Fühlen und Denken, das ganze Panorama unserer Dramen, spielt sich VOR dem Bewußtsein ab. Das Bewußtsein bleibt von all dem unberührt – wie ein Spiegel von den Ereignissen unberührt bleibt, die vor ihm stattfinden.

    1. INTELLIGENZ… ist nutzbar, aber wir können nicht willentlich über sie verfügen.
    2. MENSCHEN… sind größer als ihre (intellektuellen) Denk-Kapazitäten.
    3. VERSTAND… ist größer als jede Idee, aber kleiner als der Mensch.
    4. IDEEN… sind kleiner als der Verstand des Menschen.

    Karl Raimund Popper: „die materielle Welt kausal in sich geschlossen sei.“

    Kausalität ist lediglich ein erdachtes Hilfs-Konstrukt und keine universell gültige Wahrheit. Sie ist eine Idee mit begrenzter Funktionalität.

    Vielleicht ist eine Idee letztlich nicht wahr, dennoch kann sie uns im menschlichen Aktions-Radius als Werkzeug (Beispiel: Hebel-“Gesetze“) funktional dienlich sein.

    Axel Stöcker: „Das Bewusstsein … das zwar eine Ursache hat, aber selbst keinerlei kausale Wirkung ausübt“

    Zum ersten Teil des Satzes: NEIN. Bewußtsein ist nichts Materielles.
    Zum zweiten Teil des Satzes: JA.

    Bewußtsein hat keine Ursache.

    Axel Stöcker: „So oder so hat man also ein gewaltiges Problem mit dem Bewusstsein.“

    Nur so lange, wie wir nicht akzeptieren wollen oder können, daß es nun einmal mehr gibt, als unsere Schul- und Universitätsweisheit sich träumen läßt, daß wir also nicht alles unter unsere Kontrolle bekommen werden. Zum Beispiel: Bewußtsein.

    Heitere Stunden
    in dunkler Zeit…
    wünscht Nirmalo

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    • Ok, das war jetzt ’ne Menge :-).
      Vielleicht mal nur so viel: „Der Mensch ist eine Maschine, ein Bio-Roboter. Das ist trivial.“ ist natürlich erstmal ein provokativer Einstiegssatz. Aber er ist ja schon auch wahr, denn dass der maschinenhafte Aspekt – sagen wir es schlicht: unser Körper – auch zum Menschen gehört, lässt sich ja nun kaum bestreiten. Das wäre m. E. ein ebenso großer Kurzschluss, wie vorschnell zu schließen, dass der Mensch sich auf diesen Aspekt reduzieren lässt.
      Deshalb mal die Frage zurück, Nirmalo: Bestreiten Sie ernsthaft, dass der Mensch AUCH eine Biomaschine ist. Und, wenn ja, mit welchem Argument?

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      • Axel Stöcker: „Bestreiten Sie ernsthaft, dass der Mensch AUCH eine Biomaschine ist. Und, wenn ja, mit welchem Argument?“

        Ja, das bestreite ich.

        „Die Welt ist kein Machwerk.“ – Arthur Schopenhauer

        Weiter oben habe ich schon auf die Notwendigkeit von Unterscheidung hingewiesen: Eine Dampfmaschine können Sie in alle ihre Einzelteile zerlegen, fein säubern und wieder zusammenfügen. Sie wird funktionieren, wie am ersten Tag.

        Zerlegen Sie einen lebenden Organismus, erhalten Sie tote Organe, die in kurzer Zeit anfangen, sich zu zersetzen. Mit Arthur Schopenhauer gesagt:

        „Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber
        alle Professoren der Welt… können keinen herstellen.“

        Es ist immer noch das alte mechanistische Weltbild, das mit dazu beiträgt, daß wir die anstehenden Probleme/Aufgaben noch nicht klar erkennen können. Wir (damit meine ich auch die Wissenschaft) stecken noch immer im linearen Denken fest (Ausnahmen bestätigen das Gesagte).

        Daß wir Menschen (wieder im Allgemeinen gesehen) roboterähnliches Verhalten an den Tag legen, bestreite ich nicht. Dafür sorgen schon die Konditionierung, die Moral, die Etikette und vor allem das Selbstbild, das wir von uns (gemacht) haben und keinesfalls beschädigt/geändert sehen wollen – besonders nicht vor Anderen.

        Der Unterschied zur Maschine: Wir haben die Kapazität zur Bewußtheit. Wenn ich bewußt bin, bin ich im Handeln, Reden und Denken an keine Automatismen gebunden. Ich bin frei, dabei zu bleiben, oder… Neues zu probieren.

        Die Maschine ist nicht frei.

        Gute Nacht !

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  2. @ Nirmalo
    Ich sehe jetzt keinen so großen Dissens zwischen uns, außer dass ich eben klarer ausspreche, dass eine Komponente des Menschen natürlich die maschinelle ist. Das zeigt sich wohl auch in der „Konditionierung“ aber mehr noch in so banalen Dingen, wie dem mechanischen Aufbau des Skeletts, dem Körper als Wärmekraftmaschine (mit einem bestimmten Wirkungsgrad) oder der elektrischen Leitung von Nervenimpulsen.
    Wir sind uns aber einig, dass es gute Gründe (Ihr Beispiel mit der Dampfmaschine ist einer davon) für die Annahme gibt, dass da noch wesentlich mehr ist und dass bei diesem „Mehr“ das Bewusstsein wohl eine Schlüsselrolle spielt.
    Zu dieser Ansicht neigen übrigens auch manche hochkarätigen Wissenschaftler wie z. B. der bekannte Quantenphysiker Anton Zeilinger. Hier ein, wie ich finde, lesenswertes Interview:
    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/natur/506880_Das-Loch-im-Verstaendnis-der-Welt.html

    Und was die Freiheit des Menschen angeht, liegen wir ja auch nahe beieinander, so weit ich das sehe. Jedenfalls ist die ja eine Art Dauerthema auf diesem Blog :-).

    Gutes Nächtle!

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    • Axel Stöcker: „Ich sehe jetzt keinen so großen Dissens zwischen uns, außer dass ich eben klarer ausspreche, dass eine Komponente des Menschen natürlich die maschinelle ist.“

      Klarer Dissens.

      Sie vergleichen Organisches mit Maschinellem.
      Mäßen Sie Maschinelles an Organischem, hätten wir hier wohl keinen.

      Die Wissenschaft muß genau beobachten und lernen, das Größere vom Kleineren zu unterscheiden. Das Fatale: Sie glaubt, es bereits zu wissen.

      Eine Quizfrage, Herr Stöcker: Was ist größer oder kleiner, der Verstand oder die Intelligenz?

      .

      Es ist gerade das Maschinen-Denken, das uns in die Bredouille bringt.

      Beispiel Antibiotikum. Die Entdeckung wird gefeiert, weil wir vorwiegend linear denken. Die Chemieindustrie freut sich und sorgt für massiven Ausstoß. Gestern im TV: Die Zahl der global auftretenden Ansteckungen mit MRSA wird mit JÄHRLICH 10 Millionen Menschen angegeben.

      Intelligenz und Weisheit sind in der derzeitigen Wissenschaft noch Fremdwörter.

      Das liegt daran, daß wir uns in der Idee verrannt haben, die Ratio, die logische Abteilung des Verstandes sei das Größte. In Wirklichkeit befinden sich Intelligenz und Weisheit weit über dem Verstand. Das kann der Verstand aber nicht erkennen, und deshalb auch nicht akzeptieren, weil wir glauben, alles – und sei es das Höchste – in die Ordnungsstruktur des Verstandes einfügen zu können und zu müssen.

      Einen heiteres Gemüt
      im grauen Dezember
      wünscht Ihnen Nirmalo

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      • Nachtrag:

        Axel Stöcker: „…dass bei diesem „Mehr“ das Bewusstsein wohl eine Schlüsselrolle spielt.“

        Die Gefahren durch Wissenschaft lassen sich drastisch reduzieren, werden sich nur mehr und mehr Wissenschaftler der Bewußtheit bewußt. Dies sollte eines der wichtigsten Kriterien sein, in der forschenden Wissenschaft v e r a n t w o r t l i c h tätig sein zu zu dürfen: Bewußtheit.

        – Nirmalo

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      • Der Verstand ist intelligent genug, um festzustellen, dass Weisheit, obwohl jenseits von ihm,
        so wertvoll ist, dass er danach trachtet.

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      • @ Nirmalo
        „Sie vergleichen Organisches mit Maschinellem.
        Mäßen Sie Maschinelles an Organischem, hätten wir hier wohl keinen.“

        Ich verstehe nicht, warum die eine Sichtweise die andere ausschließen sollte. Auch ist mir nicht klar, warum es notwendig sein sollte das Offensichtliche (nämlich die maschinellen Aspekte des Menschen) zu ignorieren, um „Größeres“ im Menschen zu sehen. Man kann schließlich auch die chemische Zusammensetzung der Farben der Mona Lisa angeben, ohne den Anspruch zu erheben, man habe das Bild damit in Gänze beschrieben und erfasst.

        „Die Wissenschaft muß genau beobachten und lernen, das Größere vom Kleineren zu unterscheiden. Das Fatale: Sie glaubt, es bereits zu wissen.“

        Klingt bedrohlich… Nein, Spaß bei Seite. Aber keine Ahnung, was Sie da meinen. Müssten Sie nochmal ausführen.

        „Eine Quizfrage, Herr Stöcker: Was ist größer oder kleiner, der Verstand oder die Intelligenz?“

        Da müsste man Verstand und Intelligenz erst mal definieren. Aber ich vermute, Sie meinen mit Verstand die Erkenntnisfähigkeit des Einzelnen, während Intelligenz über den Einzelnen hinausgeht. Hoimar von Ditfurth hat das schön am Beispiel der Seidenraupe beschrieben, die ihre Eier auf raffinierte Weise versteckt (wäre mal was für einen Blogartikel…). Sie ist ohne Verstand sehr intelligent. Intelligenz ist also natürlich „größer“.

        Besinnliche Feiertage!

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  3. Wenn, in Hinsicht des Bewusstseins, eine Frage nur andere Fragen verursacht, so ist das nur philosophischer Verlust oder theoretische Vergeudung.
    Wenn aber eine Frage der Theorie die präzise Antwort durch Praxis zum Kennenlernen des Bewusstseins veranlasst, so ist das Gewinn.

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  4. Bewusstsein ist ein Zustand – DER Zustand aller erdenklichen und unerdenklichen Existenz.
    Wenn das Sein sich seiner nicht bewusst ist, so spricht man vom Unbewusstsein, Unterbewusstsein oder unbewusstem Bewusstsein.
    Wenn jedoch das Sein sich seiner bewusst ist oder sich wirklich erkennt, so spicht man dann vom Bewusstsein.
    So wie der Himmel sich nicht mit einer Tüte fangen lässt, lässt sich auch nicht der endlose Reichtum des Bewusstseins mit der Armut des winzigen Verstandes fangen.

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  5. Bewusstsein hat keine Ursache und hat keine Wirkung.
    Bewusstsein ist jenseits vom Sein und Nichtsein .
    Das Sein und Nichtsein sind die zwei Seiten der Manifestierung des Bewusstseins.

    Pures Bewusstsein ist formlos,anfangslos, endlos, ursachslos, wirkungslos, namenlos, begreifslos, zeit- und raumlos.
    WIE VIEL KANN DER VERSTAND DAS VERSTEHEN, WENN ER DAS NICHT MAL HIN- ODER ANNEHMEN KANN?

    Wer die illusorische Eierschale des unverständlichen Verstandes nicht zerbricht, wird nicht in der Wirklichkeit ausschlüpfen.

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  6. Der Verstand kann aufnehmen, annehmen, wiedergeben, berechnen, Theorien aufstellen, sich vorstellen, analysieren und kommentieren, angeben, ablehnen und an sich anlehnen.
    Mehr nicht.

    Philosophieren kann ihm zwar durch sein Ego zeitweiligen Ruhm bringen für die Zeit, die er aber sowieso im Raum nicht versteht.
    Bewusstsein kann nicht durch den Verstand verstanden werden, sondern durchs Erleben jenseits davon.
    Wenn man durch den Verstand agiert, ist das Bewusstsein halbtrübe.
    Wenn das Bewusstsein trübe ist, so ist es beinahe oder voll unbewusst.
    Trübung versteht Klarheit nicht.
    In einem Aggregatzustand des Bewusstseins kann man nicht das pure Bewusstsein verstehen.
    Und der Verstand ist ein einigermaßen trüber Aggregatzustand des Bewusstseins.
    Nicht das pure, REALE, WIRKLICHE Bewusstsein.
    Bewusstsein ist Wirklichkeit – jenseits aller Änderungen in Zeit und Raum, die holografisch zusammen INNERHALB seines stattfinden.

    Bewusstsein versteht man nur durch das Bewusstsein.

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  7. Mitten im Leid der Suche, schreit der Finder nach Hilfe.
    Mitten in der Ekstase des Findens, schreit der Suchende nach Gehör.
    Mitten im Ozean der Unendlichkeit, schreit der Tropfen nach Wasser.
    Wo bleibt die Mitte, wenn selbst der Tropfen Wasser ist?
    Wo bleibt der Schrei der Sprache und der tropfenden Logik, wenn alles Einheit ist?

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  8. > Da müsste man Verstand und Intelligenz erst mal definieren. <

    Man sollte gute, anschauliche Definitionen haben, denn sonst redet/schreibt man sehr leicht aneinander vorbei, was frustrierend ist. Voltaire hat schon gesagt: "Ich diskutiere nur mit ihnen wenn sie ihre Begriffe definiert haben." Warum? Weil er genau gewusst hat, wie leicht man in Auseinandersetzungen gerät, wenn man mit jemandem redet, dem Definitionen fremd sind.

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  9. Axel Stöcker schreibt: 22. Dezember 2017 um 14:39 „Die Wissenschaft muß genau beobachten und lernen, das Größere vom Kleineren zu unterscheiden. Das Fatale: Sie glaubt, es bereits zu wissen.“
    Axel Stöcker: „Müsste Sie nochmal ausführen.“

    In Anlehnung an den dummen Satz des René Descartes, hängen wir immer noch der Idee an: das DENKEN sei die Krone des Menschlichen.

    Sum – ergo cogito. So herum ist der Satz zwar immer noch nichtssagend, aber wenigstens nicht mehr ganz so falsch. Das Leben selbst ist die Voraussetzung für viele Möglichkeiten, Erfahrungen zu machen. Das Denken ist nur EINE von vielen Unterstützungen, die uns dafür auf diesen Planeten, in diese Dimension mitgegeben wurden.

    Die Wertschätzung gegenüber dem Denken ist selbstverständlich berechtigt, sofern wir alle Organe unseres Körpers in ihrer Einmaligkeit und… im Zusammenwirken mit den anderen, wertschätzen: Kein Organ ist weniger wichtig als ein anderes! Alle unterstützen das Leben des Organismus.

    In vielen Bereichen und in vielen Momenten wird der Verstand gar nicht gebraucht oder er stört sogar. Allein bei so etwas vermeintlich Einfachem wie FREUDE… kann er bereits lästig sein. Aber schon für den ALDI-Einkauf… ist er wieder vonnöten.

    Axel Stöcker: „Da müsste man Verstand und Intelligenz erst mal definieren.“

    Sehr grob… müssen wir zunächst zwei Ausdrucksformen des Verstandes unterscheiden: Den i n t e l l e k t u e l l e n Verstand und den f u n k t i o n a l e n Verstand.

    Der FUNKTIONALE Verstand ist der Teil, der auch die Motorik steuert. Er sorgt dafür, daß wir die Treppe heil rauf und heil wieder runter kommen oder daß wir fünf Minuten lang in der Lage sind – ohne umzufallen – auf einem Fuß zu stehen. Was Jedermann selber überprüfen kann: Dieser Teil hat mit dem denkenden Teil des Verstandes nichts zu tun. Er macht das ganz allein. Wie wichtig dieser nicht-intellektuelle Teil des Verstandes ist, wissen wir spätestens, wenn Hans nach einem Schlaganfall alles neu drauf kriegen muß, was Hänschen spielend… lernen konnte.

    Der INTELLEKTUELLE Verstand incl. seiner Unterformen „Logik“ und „Vernunft“ sind lebens-praktische W e r k z e u g e, die ihren Wert aber erst durch die in sie einfließende Intelligenz erhalten.

    Beispiel: Ein Messer ist zunächst ein neutrales Werkzeug. Die einfließende Intelligenz bestimmt den Wert des Ergebnisses – nicht der Verstand. Denn ein guter Verstand kann auch Verletzungs- und Vernichtungs-Werkzeuge bauen (siehe: Leonardo da Vinci).

    Axel Stöcker: „ich vermute, Sie meinen mit Verstand die Erkenntnisfähigkeit“

    Nein, die Fähigkeit, Erkenntnisse zu gewinnen, ist nicht Sache des Verstandes. Das kann er nicht. Das ist aber auch nicht sein Job. Er ist für die HORIZONTALE zuständig.

    Die Erkenntnis kommt uns aus der VERTIKALEN, von Ebenen, die über den Möglichkeiten des Verstandes liegen. Aber… auch Analphabeten und die vermeintlich „einfachen Leute“ bleiben vor Erkenntnissen nicht geschützt.

    Erst dann, wenn die Erkenntnis bereits gewonnen wurde… kommt dem Verstand die bloß u n t e r s t ü t z e n d e Aufgabe zu, die Erkenntnis „annehmbar“ zu machen, Erklärungen anzubieten und sie in unsere intellektuellen Konstrukte, die wir „Mein Weltbild“ oder „Mein Selbstbild“ nennen, einzuflechten.

    Axel Stöcker: „während Intelligenz über den Einzelnen hinausgeht.“

    Zustimmung.

    Axel Stöcker: „Intelligenz ist also natürlich „größer“.“

    Danke.

    Die Intelligenz fließt nicht nur in unser Denken und Trachten ein (was wunderbar ist, wenn wir sie dabei nicht aussperren), sondern in alle Formen des Lebens, so zum Beispiel in die vielfältigen Instinkte der Tiere – was Sie unter dem Stichwort „Seidenraupe“ schon andeuteten.

    Die Intelligenz ist nicht unsere. Sie gehört uns nicht. Wir können nicht über sie verfügen. Aber wir können an ihr teilhaben. Indem wir uns ihr öffnen, laden wir die WEISHEIT ein.

    Seit gestern beginnen die helleren Tage!
    Eine schöne Zeit… wünscht Nirmalo

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  10. Der Verstand hat nut Fragen, während im Herzen die Antwort wohnt.
    Die ganze Existenz besteht nur aus Fragen und Vermutungen als Antworten seitens des unverständlichen Verstandes, des Intellekts. Intelligenz ist mehr als Fragen zu stellen und Antworten zu suchen, Bewusstsein ist mehr als Intelligenz.
    Das ist der Zustand allen Wissens, wo weder Fragen, noch Antworten mehr vorhanden sind und auch kein Individuum mehr ist. Und das ist nur das Herz. Darin ist die ganze Essenz der Intelligenz und der Existenz.

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  11. Die Grenzen des Verstandes sind nicht die Grenzen des Seins, auch nicht die des Bewusstseins.
    Sie sind nur die Grenzen des Unbewusstseins.

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  12. Alle Universen und Wesen sind nur Hologramme .
    Alles Seiende ist nur ein Gedanke des erschaffenden kosmischen Geistes.
    Zeitraum ist die erdachte Erschaffung des kosmischen Geistes, die sich als alles und in allem projiziert.
    Alle Welten und Wesen samt Bewegung in Zeit und Raum sind Projektionen des Bewusstseins.

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  13. Wenn das Sein sich seiner voll bewusst ist, so wird vom Verstande Bewusstsein genannt.
    Bewusstsein wird erlangt nicht durch die Trübung der Gedankenprojektionen, sondern durch das Fehlen dieser.
    Dies wird Meditation genannt.
    Dies ist das einzige Mittel zum Bewusstsein.

    Wird einmal die absolute Klarheit des Bewusstseins erlangt, in dem dessen Trübung der eigenen Natur sich auflöst, so entsteht Wissen oder Erkenntnis über alle Vorgänge oder Projektionen des Bewusstseins in all seinen Aggregatzustände.

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  14. Die einzig wahre Evolution ist die des Geistes, die sich als Leben widerspiegelt.
    Die einzig notwendige Revolution ist die des Geistes, der sich als Bewusstsein wahrnehmen will und wird.
    Fehlt es daran, so ist nur geistige Stagnation und materielle Revolution die Folge.
    Nicht denken ist keine Lösung, jedoch nur denken ist Hindernis.

    Die geistige Revolution ist die einzige Evolution und die Evolution ist die einzige Revolution.

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  15. Hallo Muktananda…,

    Sie hauen Ihre Einblicke ja derart stakkatoartig raus, daß selbst der Herr Stöcker keinen Mucks mehr von sich gibt. 🙂

    Am 5. Januar 2018 um 10:25 schreiben Sie: „Eine Minute Meditation ist wertvoller als ein Leben voller Denken.“

    Das ist typisch „lineares Denken“ 🙂

    Ist nicht auch eine Minute Denken wertvoller als ein Leben voller Meditation? Beide Aussagen sind in Bezug auf das Leben hier auf der Erde… gleich albern.

    Warum Mind-Bashing betreiben? Warum das Eine gegen das Andere ausspielen wollen?

    Der Verstand ist ein faszinierendes
    (über-) lebenswichtiges Phänomen.

    Wie lange kann Ihr Körper ohne jedes Denken leben? Drei Stunden? Drei Tage? Drei Wochen? Er würde jeder Pflegekraft… aus den Händen gleiten.

    Warum die Meditation gegen das Denken ausspielen wollen? Für das Gleichgewicht wird schließlich beides gebraucht! Und das Problem ist nicht der Verstand, sondern die (Über-) GEWICHTUNG, die wir ihm individuell und kollektiv gegeben haben. Das Pendel ist in sein Extrem gegangen.

    Ja, der Eremit kommt mit sehr wenig Denken recht gut zurecht. So weit, so gut. Aber… auch er muß gelegentlich denken – wenn er nicht in seinen Ausscheidungen sitzen bleiben will 😉 Wir dürfen uns an den Verstandes-Funktionen genau so erfreuen, wie an den motorischen Fähigkeiten des Körpers und seiner Empfindungswelt.

    Ja, es braucht mehr Meditation, da es mehr Bewußtheit braucht – die zwar eigentlich ständig gegenwärtig ist, derer wir uns aber meist überhaupt nicht bewußt sind.

    Und ja, es ist einfach nur dumm, wenn wir dem Verstand wie einem König huldigen; aber ebenso dumm ist es, ihn als Feind zu betrachten. Er ist es schließlich, der es uns erst ermöglicht, die Tastatur zu bedienen!

    muktananda13 schreibt um 11:12: „Nicht denken ist keine Lösung, jedoch nur denken ist Hindernis.“

    Ja. So wie wir nach einer Fahrt nicht im Auto sitzen bleiben, sondern dieses nach Gebrauch abstellen, genauso sollten wir unsere Souveränität nutzen, auch den Verstand bei einer passenden Gelegenheit zu gebrauchen und ihn bei einer unpassenden beiseite zu lassen. Daß wir uns weder mit dem Auto, noch mit dem Verstand identifizieren und herausfinden, wann Verstandestätigkeit passend und wann sie unpassend ist, dabei hilft uns… die Intelligenz.

    Allen ein fröhliches* 2018
    mit intelligenten Gedanken
    und meditativen Stunden
    wünscht Nirmalo

    Gefällt 1 Person

  16. Durch`s Denken ist das Undenkbare nicht zu fühlen.
    Der nur Denkende lobt seine Fähigkeit, wodurch er unfähig ist, das Wahre zu erblicken.

    Nirmalo,
    in einer Minute tiefe Meditation kann sich die Ewigkeit selbst offenbaren, aber in einem Leben des Denkens nur die Tiefe der Vergänglichkeit.

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  17. Nirmalo,
    es ist wirklich lobenswert, richtig rechtzeitig zu denken.
    Aber es ist durchaus beschämend, nur denken zu können.
    Wenn das Denken dem Fühlen der Wirklichkeit vorausgeht, so ist das Tugend.

    Wünsche allen hier Gesundheit und erhebende Gedanken zum besseren Fühlen!

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  18. Muktananda,
    Sie verwenden scheint´s den Begriff „fühlen“, wenn ich „wahrnehmen“ sagen würde.

    Sie sagen: „in einer Minute tiefe Meditation kann sich die Ewigkeit selbst offenbaren, aber in einem Leben des Denkens nur die Tiefe der Vergänglichkeit.“

    Ja. Hier widerspricht Ihnen doch niemand. Und daß die Fähigkeiten des Verstandes begrenzt sind und wir durch ihn die Wirklichkeit nicht sehen können, ist auch klar. Aber schon um ein beliebiges Erlebnis (auch ein Satori) als Text formulieren zu können, braucht es den Verstand.

    Und nach einer noch so tiefen Meditation… kommen Sie wieder auf der Erde an und suchen den Einkaufszettel. Dafür ist wieder mal der Verstand mit seinen assoziativen Fähigkeiten zuständig.

    Nonnen, Mönche und Einsiedler in aller Welt richten sich vornehmlich spirituell aus, das Materielle ist ihnen nebensächlich, unbedeutend. Für viele von ihnen ist das Denken eher eine Randerscheinung.

    Aber in der sozialen Welt ist der Verstand von größerer Bedeutung. Ohne den starken Verstand und seinen Fähigkeiten würden die Menschen sofort im Elend versinken.

    Jemandem, der tiefergehende Erfahrungen gemacht hat, sind das Materielle und das Intellektuelle möglicherweise nicht mehr so wichtig – weil er mal an der Wirklichkeit geschnuppert hat. Dennoch beobachtet er ehrfürchtig… den Verstand bei der Arbeit.

    Gruß, Nirmalo

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  19. Was kann den Verstand ehrfürchtig beobachten, wenn alles Eines ist?
    Kann der Intellekt verstehen, dass alles Eines ist?
    Nein, kann er nicht.
    Er kann nur das verstehen, was aus Zeit und Raum besteht- das heißt, die Vergänglichkeit . Und nur fast alles davon.
    Ehre hat keinen Platz neben der Furcht.

    Gruß zurück!

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  20. Der selbst lobende Verstand des Menschen versteht kaum, dass er sich selbst im eigenen Netz der Gedanken und Sinneswahrnehmungen verfängt.
    Sonst wüßte er einges mehr. Auch vom Körper.
    Weiß etwa der Verstand, warum sein materieller Körper ausgerechnet fünf Finger an der Hand trägt?
    Warum sind zwei Lungen, zwei Nieren, zweiAugen, zwei Nasenlöcher, zwei Lippen, zwei Ohren, zwei Arme, zwei Beine, aber jedoch nur ein Gehirn aus zwei Hirnhälften und ein Herz?
    Was ist Geburt?
    Was ist Geburt?
    Wie ist
    Und was die Zellen ausmacht?
    Wie weiß die erste befrüchtete Zelle das zu werden, zu was sie wird? Zu verschiedenen Zellen verschieden Organeund des Zentalen und periphären Nervensystems? Wie kommunizieren sie?
    Was ist Kommunikation?
    Was Stille?
    Was sind Gedanken?
    Was Gefühle?
    Was Instinkte?
    Was ist Liebe?
    Warum tendiert alles, rund zu sein?
    Woraus letzendlich der Mensch und der Kosmos besteht?
    Was ist Zeit?
    Was Raum?
    Was Geschwindigkeit?
    Was Schlaf?
    Was Erinnerung?
    Was Schicksal?
    Was war, bevor alles wurde?
    Was wird, bevor alles nicht mehr wird?
    Was ist er, der Mensch?
    Gibt es das Alles oder doch das Nichts?
    Was ist Sein, was Nichtsein?

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  21. Offenbar haben Sie selbst Erfahrung mit Meditation, muktananda. Darf ich fragen, mit welcher Art?
    Ansonsten auch von mir ein gutes 2018 auch an Nirmalo. Bei mit hat es leider mit Fieber angefangen, weshalb ich im Moment nicht die geistige Frische für die Hohe Kommentarfrequenz habe.

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  22. Guten Morgen Axel!
    Mit der Art des Yoga. Doch letztendlich gibt es nur den Zustand der Meditation, der auf einer oder anderer Art zu erreichen ist. Alle Religionen und spirituelle Praktiken kennen den, der zwar unterschiedlich genannt wird, jedoch, einmal perfekt erreicht, auf seine Namenlosigkeit hinweist.
    Würde gerne auf das „Sie“ verzichten, das sehr Barrieren der Entfremdung zwischen den Menschen errichtet.
    Wünsche dir aus Herzen Gute Besserung und erhebende Gedanken!
    Denn Wünsche als Gedanken sind der Antrieb des Lebens.

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  23. muktananda13 schreibt: 5. Januar 2018 um 19:16 „Was kann den Verstand ehrfürchtig beobachten, wenn alles Eines ist?“

    Etwas beobachtet den Verstand bei dem, was er tut und was er alles kann und etwas erfreut sich an der Beobachtung dieses Tuns. Eine Art Dankbarkeit. Das alles stört doch das Eine beim Einssein nicht, denn… das Eine ist unstörbar.

    Muktananda: „Kann der Intellekt verstehen, dass alles Eines ist?“

    Nein, kann er nicht. Dafür ist er aber auch nicht zuständig. Und ja, auch am Intellekt (und manchmal sogar an seinen Produkten) können wir uns erfreuen.

    muktananda13 schreibt: 5. Januar 2018 um 22:01: „Nirmalo Freund“

    Eben noch nennst du mich einen „Freund“ und schon im folgenden Satz verpetzt du mich. Dual gesagt: Entweder ist dein Freundschaftsbegriff ein bißchen wunderlich – oder es ist dein „Charakter“ 🙂

    Freundschaft ist Zwillings-
    Schwester der Feindschaft.

    Beide Begriffe weisen auf Trennung, auf Begrenzung, auf Einengung. Und beide sind sie falsch. Und dennoch sind sie (für wahrscheinlich mehr als 90% der Menschen) von großer Bedeutung.

    Was gelegentlich übersehen wird: Beide (!) Begriffe beruhen (letztlich) auf Angst.

    Allen ein…
    freundliches Wochenende
    – Nirmalo

    (Freundlichkeit… kennt keine Abgrenzung)

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  24. Nirmalo,
    dass jeder sich ein Leben lang seine eigene, persönliche, also strikt subjektive Prinzipien, Dogmen, Doktrine, Rituale und Meinungen um sich herum baut, seinem Ego passend, bis er in seinem goldenen Käfig sich gefangen hält, sich jedoch frei glaubend, ist nichts Neues.
    Neu ist jedes Mal die Art und Weise, die jeder dafür vewendet, auf Grund der Verknüpfungen seines begrenzten Intellekts, der auch ununterbrochen unter dem Bombardament der miteinander verknüpften Gefühle steht.
    Du interpretierst die an dich gerichtete, doch freundlich gemeinte Anrede als „Freund“ ganz wie du es willst und kannst- wie jedes Individuum auch. Nun, da springst du in den Brunnen deiner eigenen Widersprüchlichkeiten, denn zwischen deinem erst gemeinten Sinn und den letzten in Klammern sind da Welten. Ja, dies sind die Welten des Ego-Verstandes, der alles kapieren will, aber nur das seinig Wenige kann. Nein, es ist NICHT PERSÖNLICH gemeint.

    Auch Freundlichkeit kann Grenzen kennen. Wo steht es, dass sie es nicht kann oder darf?
    Wenn Freundlichkeit Sklaverei und Blödheit bedeutet, Verletzung und Verletzbarkeit, Gewalt und Zwang, dann lass besser uns alle darauf verzichten.
    Freundlichkeit ist ein Träger eines Sinnes. Wenn dieser jedoch nicht das Herz repräsentiert, ist sie nicht wert.

    ALLES RELATIV, WEIL ALLES SUBJEKTIV UND DAZU AUCH VERGÄNGLICH.

    Nicht wahr, Freund des Geistes ?

    P.S.
    Sind wir alle hier nicht etwas mehr als Freunde?
    Sind wir etwa nicht Brüder und Schwester, obwohl wir das vergessen und ignorieren?
    Auch wenn nicht alle Mitglieder dieser Menschenfamilie gar nicht die Ehre machen?

    Viele ehrlich freundliche Grüße und schönes Wochenende dir und allen hier, bei bester Gesundheit!

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  25. Hier ein kleiner Denkanstoß in der Runde bezüglich des Bewusstseins:

    DAS BEWUSSTSEIN. GESETZE UND MECHANIK.

    1) Alles ist Bewusstsein – in Religionen als Gott, Gottheit oder Spirit genannt.

    2) „Nichts“ gibt es nicht, sondern das Alles. Das „Nichts“ gibt es nicht, sondern ist das imaginäre, getrübte und illusorische Produkt des Geistes (mind).

    3) Das Bewusstsein ist die Höchste, Absolute Existenz. Es ist also Das Bewusste Sein.

    4) Das Bewusstsein ist:

    – ABSOLUT ,

    charakterisiert als Einheit, formlos (zeit-und raumlos), allgegenwärtig, allwissend (selbstbewusst) und allmächtig, transformationslos (unveränderbar) – zyklisch und/oder azyklisch.

    – RELATIV ,

    charakterisiert als vielfältig, formvoll(Zeit und Raum kennend), unterschiedlich, transformierend zyklisch und azyklisch, als ewig zyklisch erscheinend.

    5) Als separate Entitäten scheinend, in Wirklichkeit nur Eines seiend, jedoch als zwei Zustände in parallel existierend, ist das Bewusstsein ähnlich einem Wesen, das stets seinen Schatten abwirft (projiziert).

    6) Das Absolute Bewusstsein nimmt ewig unterschiedliche Formen an, den Schein erweckend, dass es sich in das Relative transformiert- in Wirklichkeit AUS sich selbst, IN sich selbst PROJIZIEREND- in unendlichen Variationen, die sich ewig in nicht ewigen Zyklen manifestieren. Das Phänomen ist die Manifestation des Absoluten Bewusstsein als das Relative Bewusstsein.

    7) Jeder Zyklus des manifestierten Bewusstseins kennt 3 nicht-auflösenden und unzertrennlichen Phasen:

    -Geburt(Erschaffung)

    -Leben (Erhalt)

    – Tod( Auflösung), wovon das Bewusstsein wahrhaftig aber absolut unberührt bleibt, jedoch nicht dessen Form, wobei diese drei Anwendung finden.

    8) Gleichzeitig mit der Manifestation als/in Form, findet neben der Räumlichkeit auch die Zeitlichkeit statt.

    9) Der Raum und die Zeit (Spatio-Temporalität) sind die unzertrennlichen und unaufwendbaren Bestandselemente der Form des Relativen Bewusstseins.

    10) Diese 2 koexistierenden Elemente bedecken (bekleiden) das Bewusstsein in dessen eigener illusorischen Natur, ähnelnd dem Kern einer Frucht durch die eigene Schale.

    11) Die Zeit-Raum-Elemente repräsentieren die Matrix der bestehenden Vielfalt, unendlicher Variationen der einheitlichen inhärenten Natur, was als Phänomen identisch ist mit der unendlichen Bildung der Formen, Größen und Intensitäten der OzeanWellen oder die Realität der Seifenblasen.

    12) Die unendlichen Formen des Bewusstseins werden „hinaus“ projiziert, von der „Mitte“des Absoluten aus in das /als das Relative. Dies ähnelt der Bildung und Wirkungsweise ozeanischer Ströme(Strömungen), welche ihrerseits auch die Wellen an der Wasseroberfläche bewegen und beeinflussen .

    13) Diese Projektion der Vielfalt aus der Einheit (der Einheit als Vielfalt) findet statt insofern in Zeit und Raum, unendliche Formen, Größen, Intensitäten und also verschiedenen Charaktere bildend(annehmend).

    14) Unabhängig der angenommenen Form, ist und bleibt die innere und unauflösbare Natur die des Absoluten Bewusstseins – und die der scheinbaren, vorübergehenden Form die des Relativen Bewusstseins.

    15) Beide Zustände des Bewusstseins lassen sich widerspiegeln in jeder der eigenen Projektionen, ausnahmslos Die illusorische Natur der unendlichen Formen des Bewusstseins imprägniert sich und lässt sich erkennen als Erscheinen, Vielfalt, Bewegung( Dynamismus) , Transformation(Änderung) während des Erhalts und Vergänglichkeit (Auflösung).

    16) Zwischen dem Absoluten und dem absolut Relativen, nimmt das Bewusstsein scheinbar graduierte, abgestufte, doch unzertrennlichen Formen an. Dies spiegelt sich wider und ist erkennbar beispielweise als die Spektralfarben des Regenbogens, die dem Weiß/Licht entspringen und nur dessen Projektion ist. Die Illusion des Relativen Bewusstseins wird hiermit auch durch das Phänomen der Lichtrefraktion erkannt.

    17) Alle Dimensionen und Formen, die aus und in das Bewusstsein projiziert werden, tragen die unwiderrufliche Spur von Ursache und Wirkung, die eigentlich auch selber sind.

    18) Ursache und Wirkung(Kausalität) koexistieren innerhalb von Zeit und Raum, als Begleit-Elemente der Illusion der Realität (illusorischer Realität) , jedoch nicht des Absoluten Bewusstseins.

    19) Das Absolute Bewusstsein ist die Absolute Ursache, jedoch die nicht-verursachte des Relativen. Das Absolute scheint als bekleidet /ist bedeckt vom Relativen.

    20) Die graduierten Formen desselben Bewusstseins werden als Abstufungen oder Dimensionen des Bewusstseins. Jede von ihnen ist – ungeachtet des Manifestationsgrades /Dimension- der Zeit und dem Raum unterworfen, entsprechend dem Relativitätsgrad des Absoluten in dem/als das Relative-n.

    21) Jede Dimension des Bewusstseins ist unzertrennlich verbunden mit den anderen übrigen Projektionen /Reflexionen /Spiegelungen. Alle zusammen repräsentieren insofern die graduierten gespiegelten Aspekte des Einen (Reflexion-Stufen)

    22) Die illusorische Trennung/Separierung der Wahrnehmung (illusorische Wahrnehmung) beinhaltet das angeborene persönliche, individualistische oder egoistische Handlungsfeld der Wesen , befindlich auf der niedrigsten Stufe /Dimension der verzerrten oder verformten Realität(dem Relativen Bewusstsein).

    23) Die resultierenden persönlichen Handlung wirken ,strikt implizierend im ewigen Gesetz der Ursache und Wirkung innerhalb der Relativität.Dies hat als Folge die Notwendigkeit der Reprojektion des Bewusstseins auf dieselbe Dimension /Reflexionsstufe, Phänomen bekannt als Reinkarnation oder Wiedergeburt.

    24) Durch die Reinkarnation erlebt sich das Absolute als das Relative mittels „das Eigene Vergessen“; die wiederholte Projektion des Absoluten Bewusstseins als das Relative, hat einen pur episodischen Charakter, insofern ab der ersten Projektion (Inkarnation) sich amplifizierend, insbesondere die materiellen, formlichen Wünsche, strikt gegenwärtig in jeder Erscheinung in der strikt Materiellen (Groben). Es gleicht einem Schauspieler auf der Bühne, der durch unzählige Wiederholungen die gespielte Rolle als Realität übernommen hat, sich überall der gespielte Held glaubend. Dies ist das Phänomen der Falschen Identifikation.

    25) Nicht mehr wissend was Es ist, sich vergessend, sich verwechselnd mit der eigenen Form, die transformierend bis zur Vergänglichkeit ist, ähnelt das Bewusstsein in diesem Stadium einer Spinne, die sich selbst mitwebt, eigenen Gefangener werdend, mit dem Netz aus dem eigenen Leib .

    26) Die einzige Ausgangsmöglichkeit des Absoluten aus dem illusorischen, ewig- zyklischen Relativen, besteht nur aus dem Wiedererinnern der eigenen, inhärenten Natur. Dies trägt auch den Namen Erleuchtung oder Illumination – aufgrund der absolut-ewig leuchtenden, strahlenden Natur des Absoluten Bewusstseins, welches auf das Relative trifft.

    27) Einmal das Wiedererinnern der eigenen Natur – der Erleuchtung- eingetreten, findet statt auch die absolute Annullierung oder Aufhebung aller illusorischen Ursachen – und somit die absolute Annullierung oder Aufhebung der Notwendigkeit der Wiederprojektion des Absoluten in das Relative (Reinkarnation) .

    28) Diese Modalität der eigenen, realen Wahrnehmung des Absoluten Bewusstseins IM projizierten, widerspiegelten Relativen Bewusstsein findet statt nur auf den eigenen Wunsch hin – wie eigentlich, im Grunde genommen, auch die Erstprojektion (Erstinkarnation aller Zyklen) statt fand.

    29) Durch die realisierte Wahrnehmung der puren, unverzerrten Absoluten Realität als Absolutes Bewusstsein, wird dieses befreit aus der Relativität und aus all ihren Begleit-Elemente der Erscheinung.

    30) Mit dem Stattfinden der Wahrnehmung der Absoluten Realität findet statt die absolute Sicht der Einheit und das eigentliche Absolute Wissen /Verstehen und dessen begleitenden Elemente.

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  26. Hallo Muktananda.

    Wenn ein beliebiger Mensch einem beliebig anderem Menschen (an der Oberfläche des Sozialen) kommunikativ begegnet, treffen sich immer nur einige wenige kleine Facetten. Das „sich verstehen“ bleibt relativ. Dein Stichwort gab mir die Gelegenheit, mal kurz das Thema „Freundschaft“ zu streifen. Nichts Persönliches.
    .

    Authentisches Schreiben.

    Advaita-Philosophie ist – wie auch andere philosophische Schriften – Belletristik.

    Erkenntnisse, Einsichten…
    sind nicht kommunizierbar.

    Die Erkenntnisse anderer sind nicht brauchbar. Jeder benötigt seine eigenen. Selbst die eigenen von gestern sind heute nur noch eine nette Erinnerung – aber keine Erkenntnis.

    Erkenntnis kennt nur die Gegenwart.

    Authentisches Schreiben heißt..,
    sich in DIESEM Moment öffnen.

    Einen heiteren Sonn*tag
    wünscht Nirmalo

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  27. Nirmalo,
    Erkenntnis läßt Advaita -Vedanta nicht mehr als Belletristik scheinen, sondern es als niedergeschriebene Wirklichkeit offenbaren.

    Der nicht meditierende und nur denkende Laie sieht immer nur das, was er sehen will.
    Auch wenn er das Advaita vom Außen betrachtet.
    Das Auge des Verstandes sieht nur den Brunnen, aber sättigt sich nicht mit Wasser.

    Du liest viel und darum weißt du wenig.
    Du redest von der Suppe, aber hast nicht mal einen Tropfen davon gekostet.

    Grüße zurück!

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  28. Wenn du dir Bewusstsein vorstellst, weißt du nicht das Bewusssein.
    Weil du ein “ DU“ bleibst.

    Wer liest, weiß nicht.
    Wer weiß, ließt nicht.

    Der Tropfen sieht den Ozean nicht als Wasser, sondern als Tropfenmenge.

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  29. Der Mensch bewegt sich, die Maschine bewegt sich. Ist das das Problem? Ob eine Maschine stillsteht oder nicht, ändert rein logisch nichts, sie ist immer noch mit sich selbst identisch, reine Funktionalität. Nicht mehr. Ein Lebewesen dagegen hat die Fähigkeit Funktionalitäten zu erzeugen, als Resultate und Bestandteile des komplexen Prozesses, den man Lebewesen oder Individuum nennt. Um die Funktionalitäten, als Resultate des Prozesses, kümmern sich die empirischen Wissenschaften, nicht um die Komplexität. Daher die Schwierigkeiten mit allem, was irgendwie mit Leben zu tun hat. Was nicht funktioniert ist, aus den erzeugten Resultaten (z.B. Körper od. Maschine) den komplexen Prozess (Lebewesen) zu erzeugen. Das ist irreversibel.
    Statt Materie+Geist=Leben würde ich eher sagen Komplexität erzeugt Funktionalität (die mehr oder weniger kompliziert sein kann). Ein positiver Nebeneffekt wäre, dass die Folge der erzeugten Funktionalitäten eine zeitliche ist.

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